Die Hüftarthrose — medizinisch Koxarthrose — ist nach der Kniegelenksarthrose die zweithäufigste Form des Gelenkverschleißes. In Deutschland werden pro Jahr über 239.000 künstliche Hüftgelenke implantiert. 3 Doch der Weg zur Totalendoprothese ist kein Automatismus. Wer versteht, wie das Hüftgelenk arbeitet, warum es versagt und welche konservativen Optionen wirklich greifen, kann aktiv mitentscheiden — und den Zeitpunkt einer Operation, wenn er denn nötig wird, optimal vorbereiten.

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Das Hüftgelenk: Ein Meisterwerk der Stabilität

Das Hüftgelenk (Articulatio coxae) ist ein Nussgelenk — eine Sonderform des Kugelgelenks. Diese Bauweise erlaubt Beweglichkeit in allen drei Raumebenen und gleichzeitig maximale Stabilität beim Stehen, Gehen und Laufen.

Vier Strukturen sichern das Gelenk gemeinsam:

Das knöcherne Fundament. Der kugelige Oberschenkelkopf (Caput femoris) sitzt tief in der Hüftpfanne (Acetabulum). Fast der gesamte Kopf wird von der Pfanne umschlossen — anders als bei der Schulter, wo die Pfanne nur flach ist.

Das Labrum acetabulare. Eine faserknorpelige Gelenklippe erweitert den Pfannenrand und wirkt wie ein Dichtungsring: Sie hält die Gelenkflüssigkeit (Synovia) im Spalt, erzeugt einen stabilisierenden Unterdruck und dämpft Stöße ab. Labrumrisse gelten heute als wichtiger Frühbefund auf dem Weg zur Arthrose.

Der Kapsel-Band-Apparat. Die stärksten Bänder des menschlichen Körpers sichern das Gelenk — allen voran das Ligamentum iliofemorale (Y-Band), das ein Überstrecken des Rumpfes verhindert.

Die Muskulatur. Die Glutealmuskulatur (besonders M. gluteus medius und minimus) stabilisiert das Becken bei jedem Schritt. Der M. iliopsoas ist der wichtigste Hüftbeuger. Schwächelt diese Muskulatur, steigt der Druck im Gelenk messbar an.

Wie entsteht Koxarthrose?

Arthrose ist nicht einfach „Abnutzung”. Es handelt sich um einen aktiven, entzündlichen Umbauprozess, der das gesamte Gelenkorgan betrifft: Knorpelverlust, Knochenveränderungen (Osteophyten), Kapselverdickung und Muskelschwund verstärken sich gegenseitig. 1

Primäre Koxarthrose

Hier lässt sich keine eindeutige biomechanische Vorerkrankung ausmachen. Sie entsteht durch ein Zusammenspiel von genetischer Disposition, Alterungsprozessen des Knorpels und kumulativer Belastung — oft nach dem 60. Lebensjahr.

Sekundäre Koxarthrose (70–80 % der Fälle)

Bei genauer Betrachtung gelten die meisten Koxarthrosen in Europa als sekundär. Sie entstehen durch vorbestehende strukturelle Prädispositionen: 1

Hüftdysplasie: Eine zu flache Pfanne überdacht den Hüftkopf unzureichend. Die Kontaktfläche wird drastisch kleiner, der Druck auf den verbleibenden Knorpel extrem. Die Dysplasie bleibt oft jahrzehntelang symptomlos und wird erst entdeckt, wenn im mittleren Lebensalter Schmerzen auftreten — dann ist der Knorpelschaden bereits weit fortgeschritten.

Femoroacetabuläres Impingement (FAI): Ein knöchernes Anschlagen zwischen Oberschenkelhals und Hüftpfanne. Man unterscheidet den CAM-Typ (Buckel am Oberschenkelhals, typisch bei jungen Männern) und den Pincer-Typ (überstehender Pfannenrand, häufiger bei Frauen). FAI führt langfristig zu Labrumrissen und Knorpelschäden.

Folgeerkrankungen aus der Kindheit: Morbus Perthes oder eine Epiphyseolysis capitis femoris können den Hüftkopf deformieren und Jahrzehnte später zur Arthrose führen.

Posttraumatisch: Frakturen oder Luxationen hinterlassen auch nach guter Ausheilung häufig strukturelle Unregelmäßigkeiten.

Risikofaktoren

Neben den strukturellen Prädispositionen erhöhen folgende Faktoren das Risiko messbar:

  • Übergewicht (Adipositas): Mechanische Überlastung plus systemische „Low-Grade”-Entzündung durch Adipokine aus Bauchfett
  • Schwere körperliche Arbeit: Berufsbelastungen über 25 kg gelten als unabhängiger Risikofaktor
  • Beinlängendifferenz: Führt zur Beckenschiefstellung und einseitiger Überlastung
  • Genetik: Familiäre Häufung bei primärer Koxarthrose ist gut belegt

Symptome: Die Tücke der Hüfte

Die Diagnose der Koxarthrose ist häufig verzögert — denn das Hüftgelenk schmerzt selten dort, wo man es vermuten würde.

Leistenschmerz ist das klassische und verlässlichste Zeichen für ein echtes Hüftgelenksproblem. Schmerzen tief in der Leiste, die sich bei Belastung verstärken und bei Entlastung nachlassen — das ist das Leitbild der frühen Koxarthrose.

Ausstrahlung ins Knie: Der Nervus obturatorius leitet den Hüftschmerz oft über die Innenseite des Oberschenkels bis ins Knie. Nicht selten werden Betroffene monatelang auf „Knieschmerzen” behandelt, bevor das eigentliche Hüftproblem erkannt wird.

Anlaufschmerz: Schmerzen bei den ersten Schritten nach Ruhephasen — morgens beim Aufstehen, nach längerem Sitzen — die sich nach kurzem Einlaufen bessern.

Eingeschränkte Innenrotation (Frühzeichen): Der Verlust der Innenrotationsfähigkeit ist oft das allererste messbare klinische Zeichen der Koxarthrose, noch bevor starke Schmerzen auftreten. Wenn das Anziehen von Socken oder das Überkreuzen der Beine beim Sitzen zunehmend mühsam wird, ist das ernst zu nehmen.

Hinken: Duchenne- oder Trendelenburg-Hinken entsteht, weil der Körper das Gelenk durch seitliches Oberkörperschwanken zu entlasten versucht.

Diagnostik: Von der Klinik zur Bildgebung

Eine evidenzbasierte Diagnose kombiniert Anamnese, klinische Provokationstests und zielgerichtete Bildgebung. 1

Klinische Tests

FABER-Test (Flexion, Abduktion, Außenrotation): Auch bekannt als Patrick-Test oder Vierer-Zeichen. Das gebeugte Bein wird in Form einer „4” über das andere gelegt. Schmerzen tief in der Leiste weisen auf das Hüftgelenk, Schmerzen im Gesäß auf das ISG hin.

FADIR-Test (Flexion, Adduktion, Innenrotation): Der sensitivste Test für ein femoroacetabuläres Impingement (FAI) oder Labrumschäden. Positive Befunde brauchen immer eine weiterführende Bildgebung.

Innenrotationstest: Im Sitzen, Beine hängen frei, Unterschenkel nach außen drehen (= Innenrotation im Hüftgelenk). Unter 20–25 Grad ist auffällig.

Bildgebung

Röntgen ist der Goldstandard zur Arthrosediagnostik nach AWMF-Leitlinie: Becken-Übersichtsaufnahme im Stehen (a.p.) plus axiale Aufnahme nach Lauenstein. Beurteilt werden Gelenkspaltverschmälerung, Osteophyten, subchondrale Sklerosierung und Zysten. 1

MRT ist nicht zwingend erforderlich für die Arthrose-Diagnose, aber unverzichtbar bei Differenzialdiagnosen: Hüftkopfnekrose, Labrumrisse, Knochenmarksödeme oder frühe Knorpelschäden bei jungen Patienten.

Behandlung: Der Stufenplan nach AWMF und OARSI

Die Therapie richtet sich primär nach dem Leidensdruck — nicht nach dem Röntgenbild. 2 Beide Leitlinien fordern, konservative Maßnahmen vollständig auszuschöpfen, bevor operative Optionen erwogen werden. 1

Stufe 1: Basis und konservative Therapie

Gewichtsmanagement: Jedes Kilogramm Körpergewicht belastet das Hüftgelenk beim Gehen mit dem Drei- bis Vierfachen. Gewichtsreduktion gehört zur Erstlinientherapie.

Patientenedukation: Wissen über die Erkrankung verbessert messbar die Selbstwirksamkeit und Adhärenz bei Bewegungsprogrammen.

Pharmakotherapie: Paracetamol wird heute von OARSI wegen nachgewiesener Ineffektivität kaum noch empfohlen. 2 Topische oder orale NSAR (Ibuprofen, Diclofenac) kommen kurzzeitig in der niedrigsten wirksamen Dosis bei entzündlichen Schüben zum Einsatz. Bei Kontraindikationen: COX-2-Inhibitoren.

Stufe 2: Erweiterte konservative Therapie

Physiotherapie und manuelle Therapie: Traktionsbehandlungen am Gelenk können kurzfristig Schmerzen lindern. Muskuläres Aufbautraining (Gluteus medius, Core) sichert das Gelenk langfristig.

Akupunktur: Die Cochrane Collaboration und die AWMF-Leitlinie bescheinigen der Akupunktur bei Arthrose eine moderate schmerzlindernde Wirkung, die über den reinen Placebo-Effekt hinausgeht. 1

Hilfsmittel: Pufferabsätze, Gehhilfen (Gehstock stets auf der gesunden Seite führen!), Einlagen zum Beinlängenausgleich.

Stufe 3: Operative Therapie

Gelenkerhaltende Eingriffe kommen bei jungen Patienten mit mechanischen Prädispositionen in Frage: Hüftarthroskopie zur FAI-Abtragung, Beckenosteotomie nach Tönnis oder Ganz bei Dysplasie. Ziel ist die Ursachenbehebung, bevor schwerer Knorpelschaden eingetreten ist. 5

Hüft-TEP ist indiziert, wenn konservative Maßnahmen erschöpft sind, Ruheschmerz und Nachtschmerz vorliegen und die Lebensqualität massiv eingeschränkt ist — gemessen über validierte Scores wie den WOMAC. 5

Bewegungstherapie: Das stärkste Mittel

Laut Cochrane-Review zeigt Bewegungstherapie bei Hüftarthrose Effektstärken, die mit NSAR vergleichbar sind — ohne deren Risiken für Magen, Herz und Nieren. 4 Drei Säulen tragen das Programm:

Krafttraining — besonders der Hüftabduktoren (Gluteus medius und minimus) — verhindert das Absinken des Beckens beim Gehen und entlastet das Gelenk bei jedem Schritt. Geeignete Übungen: Seitliches Beinheben, Clamshells, Glute Bridges. Core-Stabilität ergänzt die Hüftmuskeln.

Ausdauertraining reduziert systemische Entzündung und trainiert Herz-Kreislauf ohne hohe Gelenkbelastung. Geeignet: Radfahren oder Ergometer (kein Aufprall), Schwimmen und Aquajogging (Auftrieb reduziert Körpergewicht auf bis zu 10 %), Nordic Walking auf weichem Untergrund.

Dehnung und Beweglichkeit der Hüftbeuger (Iliopsoas-Stretching) verhindert, dass ein verkürzter Hüftbeuger das Becken nach vorne kippt und dauerhaft Druck im vorderen Gelenkspalt erzeugt.

Nicht geeignet: Stop-and-Go-Sportarten mit hohen axialen Stauch- und Scherkräften — Fußball, Tennis, Squash, intensives Joggen auf Asphalt.

Trainingsfrequenz: Mindestens 3× pro Woche, 30–45 Minuten. Der Muskelaufbau beginnt nach 6–8 Wochen sichtbar zu werden. Schmerzen beim Training sind kein Stoppsignal, solange sie nach der Einheit wieder auf das Ausgangsniveau zurückkehren.

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Naturheilkundliche Ergänzungen mit Evidenz

Für eine ganzheitliche Begleitung der Koxarthrose bieten mehrere pflanzliche Wirkstoffe und physikalische Verfahren nachgewiesene Vorteile:

Boswellia serrata (Weihrauch) hemmt selektiv die 5-Lipoxygenase (LOX), einen Entzündungsweg, den klassische NSAR nicht erreichen. Aktuelle Metaanalysen zeigen signifikante Schmerzreduktion bei Arthrose — häufig magenschonender als NSAR.

Curcumin (aus Kurkuma) moduliert NF-κB und hemmt COX-2 auf ähnlichen Wegen wie NSAR. Das Bioverfügbarkeitsproblem von normalem Kurkuma-Gewürz ist durch moderne Formulierungen (Phospholipid-Komplexe, Mizellen-Technologie) lösbar. Mehrere RCTs zeigen Wirksamkeit bei Arthroseschmerz. 7

Physikalische Anwendungen: Wärme (Fango, Infrarot) fördert die Durchblutung der hypertonen Muskulatur. Bei einem akuten, aktivierten Arthroseschub (Schwellung, Überwärmung) ist hingegen Kühlung indiziert — Wärme würde den Entzündungsprozess verstärken.

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Hüft-TEP: Wann, was, wie?

Die Implantation einer Hüft-Totalendoprothese gilt als eine der erfolgreichsten elektiven Operationen der Medizin.

Indikation: Nicht das Röntgenbild entscheidet, sondern der Leidensdruck. Ruheschmerz, Nachtschmerz und massiver Alltagsqualitätsverlust sind die entscheidenden Kriterien — neben dem Versagen konservativer Maßnahmen. 5

Outcome: Laut EPRD-Jahresbericht berichten über 90 % der Patienten von drastischer Schmerzreduktion und Rückkehr zu Alltagsaktivitäten innerhalb von 3–6 Monaten. 3 Moderne Hüftprothesen sind nach 15–20 Jahren noch zu über 85 % intakt.

Komplikationen (unter 2–3 %): Luxation, Infektion, Thrombose, periprothetische Fraktur.

Junge Patienten: Das klassische Resurfacing (Kappenprothese) wird wegen Metallabrieb-Problemen heute kritisch gesehen. Kurzschaftprothesen mit Keramik-Keramik- oder Keramik-Polyethylen-Gleitpaarungen bieten eine knochensparsame Alternative.

Tabelle: Therapieoptionen im Überblick

AnsatzMaßnahmenIndikationZiel
Konservativ (Basis)Gewicht, Edukation, Sportart anpassenErstschritt bei jedem ArthrosegradEntlastung, Progression verlangsamen
Konservativ (Aktiv)Physiotherapie, Kraft (Gluteus), Dehnung (Iliopsoas)Muskuläre Dysbalancen, Anlauf- und BelastungsschmerzenGelenkstabilisierung durch bessere Biomechanik
Konservativ (Passiv)NSAR, Akupunktur, PhytotherapieAkute Schübe, aktivierte ArthroseEntzündungshemmung, Schmerzunterbrechung
Operativ (erhaltend)Hüftarthroskopie (FAI), BeckenosteotomieJunge Patienten mit FAI/Dysplasie, früher KnorpelschadenUrsache beseitigen, Arthrose verzögern
Operativ (Ersatz)Hüft-TEPErschöpfte konservative Therapie, RuheschmerzSchmerzfreiheit, Funktion wiederherstellen

Prehabilitation: Was Sie vor einer möglichen OP tun können

„Prehabilitation” — gezieltes Training und Vorbereitung vor einem Eingriff — verbessert nachweislich das Reha-Ergebnis. 6 Die Idee: Je muskulöser und aufgeklärter der Patient in die OP geht, desto schneller und komplikationsärmer verläuft die Erholung.

Muskuläres Training der oberen Extremitäten (wichtig für das Gehen mit Unterarmgehstützen) und der Glutealmuskulatur bis zum OP-Termin.

Ernährung: Proteinreiche Kost (Wundheilung, Muskelabbau-Prävention) und optimierter Vitamin-D-Spiegel für die ossäre Integration der Prothese.

Edukation: Wer die postoperativen Bewegungseinschränkungen bereits vor dem Eingriff kennt und übt, erholt sich schneller.

3 Heimtests für Ihre Hüft-Mobilität

Diese Tests ersetzen keine ärztliche Diagnose. Stoppen Sie bei stechenden Schmerzen sofort.

1. FABER-Test (Vierer-Zeichen)

Legen Sie sich flach auf den Rücken. Beugen Sie das zu testende Bein und legen Sie den Außenknöchel knapp oberhalb der Kniescheibe des anderen, gestreckten Beins ab — Ihre Beine bilden eine „4”. Lassen Sie das Knie des angewinkelten Beins entspannt in Richtung Boden sinken.

Auswertung: Ein gesundes Gelenk lässt das Knie weit nach unten fallen (fast parallel zum Boden). Bleibt das Knie weit in der Luft oder spüren Sie einen tiefen Schmerz in der Leiste, ist die Hüftkapsel verkürzt oder gereizt.

2. Thomas-Handgriff (Hüftbeuger-Verkürzung)

Legen Sie sich auf den Rücken auf den Rand eines festen Tisches, sodass die Beine ab dem Knie frei herabhängen können. Ziehen Sie das gesunde Knie mit beiden Händen fest an die Brust — der untere Rücken drückt sich dabei flach auf die Unterlage.

Auswertung: Hebt sich der Oberschenkel des anderen, gestreckten Beins von der Unterlage ab, deutet das auf eine deutliche Hüftbeugerverkürzung hin, die das Gelenk permanent belastet.

3. Innenrotations-Test (Frühwarnsystem)

Setzen Sie sich aufrecht auf eine feste Tischkante, Beine hängen frei, Knie 90 Grad gebeugt. Halten Sie die Knie zusammen. Drehen Sie nun nur den Unterschenkel des zu testenden Beins so weit wie möglich nach außen (das entspricht anatomisch der Innenrotation im Hüftgelenk).

Auswertung: Ein gesundes Gelenk erlaubt ca. 30–40 Grad. Geht der Fuß kaum nach außen oder löst die Bewegung in der Leiste Schmerzen aus, ist die Kapsel verkürzt oder das Gelenk strukturell verändert.


Die Koxarthrose ist eine Erkrankung, bei der frühes Verstehen und konsequentes Handeln den Verlauf messbar beeinflussen. Bewegung ist die stärkste verfügbare Medizin — und die Entscheidung für oder gegen eine Operation braucht Zeit, Information und das volle Ausschöpfen aller konservativen Möglichkeiten.

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei anhaltenden Hüft- oder Leistenschmerzen, plötzlicher Bewegungseinschränkung, Ruhe- oder Nachtschmerz sowie vor Beginn eines neuen Trainings- oder Therapieprogramms besprich Veränderungen an Therapie, Bewegung oder Ernährung mit deinem Arzt oder Therapeuten.

Quellen

Leitlinien

  1. [1]AWMF (2023): S2k-Leitlinie Koxarthrose – Diagnostik und Therapie der Koxarthrose (033-001) · Zum Volltext ↗
  2. [2]OARSI (2019): OARSI Guidelines for the Non-Surgical Management of Hip Osteoarthritis · DOI: 10.1016/j.joca.2019.01.072
  3. [5]AWMF (2022): S3-Leitlinie Evidenz- und konsensbasierte Indikationskriterien zur Hüfttotalendoprothese (187-001) · Zum Volltext ↗
  4. [7]EULAR / ESCEO (2022): ESCEO Algorithm for the Management of Knee and Hip Osteoarthritis · DOI: 10.1016/j.semarthrit.2022.152058

Studien & Epidemiologie

  1. [3]Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) (2023): EPRD-Jahresbericht 2023: Standzeiten und Patientenzufriedenheit bei Hüft-TEP · Zum Volltext ↗

Reviews & Meta-Analysen

  1. [4]Fransen M et al. (2014): Exercise for osteoarthritis of the hip (Cochrane Review) · DOI: 10.1002/14651858.CD007912.pub2
  2. [6]Wyles CC et al. (2021): Prehabilitation before total hip arthroplasty: a systematic review · DOI: 10.1016/j.arth.2020.10.040